In dieser Kategorie habe ich ein paar Infos über Puma zusammengetragen und hoffe damit anderen Sammlern eventuelle Fragen beantworten zu können. Sollte Jemand weitere interessante Informationen, oder einen Fehler in meiner Darlegung gefunden haben, bitte ich darum mir dieses mitzuteilen. Ich möchte hier eine Hilfestellung für andere Sammler anbieten und freu mich über jeden Beitrag damit diese Seite wächst!
     

Durch anklicken der Bilder werden diese vergrößert!

Wissenswertes über die Firma PUMA

Bezeichnung und Aufbau eines Messers

Ein Messer besteht aus einer Klinge und einem Griff, dazwischen liegt der vordere Handschutz (Knebel / Fingerschutz). Die Klinge besteht aus der Schneide, einer Spitze sowie nicht geschärfte Bereiche die man als Klingenspiel oder Ricasso bezeichnet. Den ungeschliffenen Bereich zum Griff hin, nennt man dagegen Fehlschärfe. Manche Messer haben auch noch einen Sägeschliff oder eine Hakenklinge eingeschliffen, wie z. B. diverse Sicherheits,- oder Kappmesser. Die Klinge und der Griff, auch Heft genannt, sind mittels der Klingenverlängerung (Angel / Erl) verbunden. Auf dieser Angel ist dann im Normalfall die Beschalung mit ein paar Nieten oder Schrauben befestigt. An manchen Messern findet man zusätzlich noch eine Oese für einen Fangriemen ... dieser dient dazu, das einem das Messer beim arbeiten nicht aus der Hand fallen kann. Am Heftkopf (Griffende) sollte ein gutes Messer einen hinteren Handschutz haben, dieser kann durch eine Vergrümmung oder Verbreiterung des Griffes geschaffen sein.

 

... und hier die Beschreibung einer Taschenmesserklinge mit Begriffen aus der Solinger Fachsprache

 

 

 

Datierungsliste

Hier mal eine leicht verständliche Liste zur Feststellung wann euer Puma hergestellt wurde.

Noch einfacher gehts über den folgende link ... einfach hier auf das Bildchen klicken

und dann die Nummer eures Messer in das Feld eingeben!

 

 

Infos über die Puma Seriennummern

Seit  1964  werden die Puma - Messer mit Garantienummern versehen!

Bei feststehenden Messern, findet man diese Nummern meistens auf dem Knebel (Fingerschutz) "Bild 1" und bei Klappmessern meistens auf dem Niederdrücker für die Feder "Bild 2".
Bei einigen Klappmessern wurden die Nummern jedoch auch in die Innenseite des Messers geschlagen, auf die Messingbleche die die Beschalung tragen. Oder wie beim Waidmesser auf ein Messingblech unter dem Korkenzieher.
Seit 1964 gab es zu jedem Messer auch ein kleines Garantiekärtchen, auf dem sich die gleiche Nummer befindet, wie sie auf dem Messer geprägt ist.
Meines Wissens gab es zwei verschiedene Arten dieser Garantiekärtchen.
- 1964 - 1979 "Bild 3 - 5" ... die Nummer befindet sich im inneren des Kärtchens (die ersten Kärtchen ca. bis 1969 waren noch etwas größer und ohne Bändchen)
- 1979 - 2000 "Bild 6 - 8" ... die Nummer befindet sich nun außen auf dem Kärtchen
Nach 2000 wird mit dem Messer nur noch ein Zertifikat ausgeliefert in dem das Herstellungsdatum mit Halbjahres und Jahresangabe gedruckt ist.
"Bild 9"
Diese Nummer wurde auch auf die Messerklinge geätzt.
z.B.
103 = erstes Halbjahr 2003
206 = zweites Halbjahr 2006
seit 2007 wird nur noch das Herstellungsjahr angegeben.
z.B
07 = 2007

Im 2 Quartal 1996 und im 2 Quartal 1997 ist Puma ein Fehler bei der Datierung unterlaufen. Es wurde die Zahl 96 b.z.w. 97 vertauscht in den Knebel oder den Niederdrücker geschlagen. Diese Fehlprägung ist mir bei den 96er Messern nur beim White Hunter II, Automesser, Jagdnicker, Prince, Jagdtaschenmesser 959, einigen Protec und 4 Star`s sowie bei den 97er Messern nur bei einem Jagdtaschenmesser 950 und 959 bekannt. Die Exemplare mit diesen Nummer dürften unter Sammlern gesuchte Objekte sein, da keine weiteren Fehlprägungen bekannt sind.
Die Nummer lautet 52962 bei den 96er Modellen ... richtig müsste sie 52692 lauten.  "Bild 10 / 11 / 12 / 13 / 14 / 15 / 16"
Bei dem 97er Modell des 950 lautet sie 53972 ... richtig wäre 53792. "Bild 17 / 18"

 

Infos über die Modellnummern auf den Pumamessern!


Bis ca. 1987  wurde auf die Klinge nur die jeweilige Modellnummer geprägt.
(3-stellig bei Foldern und 4-stellig bei feststehenden Messern)
Danach wurde jedes Fixed mit einer 6-stelligen und jedes Folder mit einer 5-stelligen Zahl versehen.
Aus dieser  Nummer ist nun zu erkennen, ob es sich um ein feststehendes oder ein klappbares Messer handelt, sowie aus welchem Material die Griffbeschalung besteht.
Die erste Nummer gibt an ob es sich um ein Feststehendes Messer (Fixed) oder ein klappbares Messer (Folder) handelt. Eine 1 steht dabei für ein Fixed und eine 2 für ein Folder.
Die zweite Zahl gibt das Griffmaterial an:
1 = Hirschhorn  
2 = Holz (Jacaranda, Grenadill, Schlangen, Cocobolo, Wurzel, Eiche)
3 = Corian, ABS,  Dupont Zytel, Kraton 
4 = Micarta   
5 = Hartholz, Fibron
6 = Kunststoff
7 = Hartgummi, Polyamid 
8 = Elfenbein, rostfreier Stahl, Grossular, Bernstein, Onyx, Lapislazuli, Augenjaspis, Heliotrop, Jade 
9 = Sattelleder


Angehängt an den ersten zwei Ziffern, wird die individuelle Artikelnummer des Messers angegeben. Beispiel am Wildtöter mit der Nummer 11 3594
11 = Feststehend / Hirschhornbeschalung  3594 ist die Artikelnummer für den Wildtöter

Bei Sondermodellen können die  Angaben jedoch abweichen!

 

Infos über die Puma-Klingenstähle

Hier findet ihr ein paar Infos über die Klingenstähle bei Puma - Messern.

 

 

Diese Faltblätter lagen damals einigen Messern bei.


Gibt es noch weitere? Ich würde mich sehr freuen wenn ihr mir diese zu Verfügung stellt!

… einfach scannen und mailen oder zusenden (ich trage die Versandkosten und sende als Eingeschreiben zurück)

Alle Beilagezettel werden mit meinem Wasserzeichen versehen um den Wert der originalen Exemplare zu erhalten!

 

 

Durch die Zusammenarbeit mit Oberforstmeister Walter Frevert und der Firma Puma enstanden so einige praktische und schöne Jagdmesser sowie viele praktische Utensilien. Der begeisterte Jäger widmete sein ganzes Leben dem jagdlichen Brauchtum und nach seinen Vorgaben fertigte Puma die Jagdtaschenmesser 959 und 999 Zerlegbar, den Försternicker, den kleinen und den großen Jagdnicker und das Waidmesser für Schalenwild.

Ebenso stammt die Saufeder, der Gebrauchshirschfänger sowie das Waidbesteck, bestehend aus dem kleinen Nicker und dem wuchtigen Waidblatt, nach Wünschen von Frevert.
Auch
die Puma Trittsiegel enstanden in Zusammenarbeit mit dem bekannten Oberforstmeister und so wurden durch Walter Frevert die wichtigen Fährtenbilder in Ton abgedrückt und durch PUMA als Aschenbecher in Messing gegossen. Die originalen Trittsiegel von W. Frevert findet man heute neben seinen bekannten Büchern "Jagdliches Brauchtum" oder "Rominten" nur noch in alten Jagdstuben.
Walter Frevert verstarb mit 65 Jahren am 30.Juli 1962 bei einem Jagdunfall, jedoch lebt seine Leidenschaft für die Jagd in den Pumamessern weiter.

 

 

Auszüge aus "Ausfahren, Auswerfen, Abfangen, Aufbrechen, Aushaken"

bei einigen alten Messern lag damals dieses goldene Büchlein bei (50 Seiten)

"Ausfahren, Auswerfen, Abfangen, Aufbrechen, Aushaken"

von Walter Frevert und O.v. Frankenberg

Es beschreibt die richtige Handhabung und das waidmännische Versorgen von Wild mit Puma-Messern.

 

Auszüge aus "Abfangen, Aufbrechen, Ausfahren, Auswerfen"

bei einigen alten Messern lag damals dieses goldenen Büchlein bei (57 Seiten)

"Abfangen, Aufbrechen, Ausfahren, Auswerfen"

von Walter Frevert, O.v. Frankenberg und Olgierd Garf Kujawski

Es beschreibt die richtige Handhabung und das waidmännische Versorgen von Wild mit Puma-Messern.

 

Auszüge aus " Blanke Waffen und versorgen von Wild "

Das goldenen Büchlein "Bankwaffen und versorgen von Wild" (66 Seiten) ist ein etwas größeres Exemplar wieder die beiden kleinen und lag meistens den größeren Messern wie Rüdemann, Waidblatt oder Nimrod bei.

Auszüge aus "Gerechte Fährtenzeichen"

Bei den Messing-Trittsiegeln lag damals ein kleines Büchlein bei ...

"Gerechte Fährtenzeichen"

von Oberforstmeister W. Frevert

Es Beschreibt diverse Fährten und erklärt die verschiedenen Trittsiegel, die durch PUMA als Aschenbescher in Messing gegossen wurden. (50 Seiten)

 

 

Beschreibung des legendären "959"

Dieses Büchlein hing seiner Zeit an einigen alten "959" Jagdtaschenmesser und beschreibt genau dessen Handhabe.

 

 

Händler - Präsentationsschaukasten

In den 50er bis Anfang der 60er Jahre wurden die Händler mit Schaukästen versorgt, in denen diverse Messer präsentiert wurden. In den Kästen war jeweils ein Modell mittels einem dünnen Draht oder einer Metallspange auf einem stabilen Karton gespannt, auf dem alle Funktionen des Messers detailiert beschrieben sind. Die Messer in diesen Kästen wurden zum Schutz gegen Rost mit Zappon-Lack überzogen.

Aus dem Bestand eines alten bereits geschlossenem Jagdgeschäftes, konnte ich zwei dieser seltenen Schaukästen bekommen.  In einem befand sich zu meinem Glück das mega rare Jagdmesser für Niederwild Nr. 796 und in dem anderen ein schönes Modell des 959.


Einen weiteren schönen Schaukasten  konnte ich durch einen guten Freund in den Staaten mit einem

White Hunter 6377 darin für meine Sammlung bekommen. Die Beschreibung des Messers ist in englisch und das Messer

durch den Zappon Lack in einem neuwertigen Zustand. Das White Hunter wurde im zweiten Quartal 1966 hergestellt

und trägt daher die Nummer 42606 im Knebel.

WH 6377 im Holzschaukasten / 1966

Verschiedene Verpackungen

Im Laufe der Jahre gab es verschiedene Verpackungen bei Puma.

Es läßt sich leider keine genaue Angaben darüber machen, in welchem Zeitraum es die einzelnen Verpackungen gegegben hat, da es auch davon abhängig war, für welches Messer sie gemacht wurde.

Hier mal einige Beispiele an Hand des White Hunters

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Andere Messer wie z.B. die Jagdnicker oder die Jagdtaschenmesser wurden am Anfang in dunkelgrünen rauen Pappschachteln ausgeliefert.

        

 

 

 

In den vielen Jahren in denen es die Firma Puma schon gibt, gab es so einige verschiedene Logos auf den Papieren, den Klingen und auf den Scheiden. Lauterjung & Sohn verwendete neben PUMA auch diverse andere Namen wie Capriolo, Pluma, Pumetto, Tuma, Gnat, Katzenbär, My Darling und Capri.
Hier seht ihr einige verschiedene Varianten.

 

Einblicke in das PUMA Werk 1968

 

Freundlicher Weise hat mir Herr Lauer aus dem Hause PUMA dieses schöne alte Buch zu Verfügung gestellt, welches Fotos beinhaltet die Einblicke in das PUMA Werk Solingen im Jahre 1968 gewähren. Ich habe diese Bilder eingescannt und ein kleines Video geschnitten damit alle PUMA Freunde in diesem alten Buch mal etwas blättern können.
Einfach mal auf das Buch klicken!

Alle Rechte der Fotos liegen bei der PUMA GmbH IP Solingen!

 

 

Hier seht ihr ein altes Foto von einem 

PUMA - Messestand

 (ca. 1965)

Die Abtrennungswand mit den 15 Saufedern gefällt mir besonders gut  :-)

 

Bilder aus alten Pumatagen (ca. 70er Jahre)

Besucherzimmer Kanalstrasse

Hirschhornlager

Puma Werkstatt

Herr Nareike beim reiden

Herr Kaesbach im Wipperkotten beim Langmesser schleifen

Wasserrad vom Wipperkotten

 

Diese alte "Bestellkarte" wurde damals an Geschäftskunden ausgegeben.

Im Original natürlich ohne mein Wasserzeichen.

PUMA "Siegel"

Die alten Puma Musterbücher wurden damals mit einer dreifarbigen Schnur und einem Siegel gebunden. Diese Schnur und das Siegel findet sich auch an sehr alten Messern, Säbeln, Dolchen und Bajonetten wieder.
Hier seht ihr beide Seiten des Siegels und wie die Original Siegelschnur ausgesehen hat.

       

Auf alten PUMA Zertifikaten von Unikaten finden man Siegel aus Hartwachs. Mit diesen wurden durch Oswald von Frankenberg und Ludwigsdorf sowie später von seiner Frau Renate PUMA - Dokumente versiegelt.

       


Weiterhin wurden in den 70er Jahren teilweise Messer mit einer "Siegel-Bandarole" ausgeliefert.

Die goldenen Siegel sind mit englischer und französicher Schrift bedruckt, wahrscheinlich hat es sie nur im Ausland gegegben.

       

 

"Abschlussfiguren"

Hier zeige ich euch die verschiedenen Rundangel-Abschlußfiguren die PUMA an den alten Fahrtenmessern verbaut hat.

 

 

D.B.G.M gestempelt ... was heisst das?

Viele alte Dinge von Puma sind mit D.B.G.M. gestempelt, geätzt oder bedruckt.

Die Abkürzung steht für: Deutscher Bundes Gebrauchs Musterschutz

... und bedeutet nichts anderes wie das heutige Copyright  ® / ©.

D.R.G.M. steht für Deutscher Reichs Gebrauchs Musterschutz

 

 

 

 

SAMBAR Hirschhorn

Die schönen alten Puma Hirschhornbeschalungen stammen noch vom indischen Sambarhirsch,

wärend die heutigen Messer mit heimischen Hirschhorn beschalt werden.

Der Sambar ist ein sehr großer Hirsch mit einer Schulterhöhe von 100 bis 160 cm.  Kennzeichnend beim Sambarhirsch ist das große Geweih des Männchens, dessen Stangen fast immer dreiendig sind. Die nach vorn gerichtete Augsprosse erreicht etwa 50 % der Länge der Stange. Die Stange gabelt sich weiter, wobei das vordere Ende in der Regel länger als das hintere ist. Bei 10 % der Männchen gibt es ein viertes Ende durch eine weitere Gabelung der Stange, selten auch der Augsprosse. Die durchschnittliche Länge des Geweihs beträgt 110 cm.

 

Hier zwei sehr schöne Exemplare für eine Sambarhirschhornbeschalung stammend aus einem kleinen Restbestand von Puma.

... früher war das Puma - Lager mal voll mit Sambahirschhorn

 

 

 

Ausschnitt aus dem PUMA-Händlerkatalog 2002

 

3-liner / 4-liner ... was bedeutet das?

Ich werde immer wieder gefragt was es auf sich hat, wenn man beim 959 Jagdtaschenmesser vom 3-liner oder 4-liner spricht.
Es geht dabei dann um die Anzahl "Liner" (Messing-Zwischenlagen) in dem Messer. Anhand meines 959 aus 1983 (4-liner) und meinem 959  aus 1966 (3-liner) verdeutlicht das Bild worum es geht.
Die 3-liner wurden nur bis Ende der 70er Jahre gebaut und sind die selteneren und natürlich auch wertvolleren Exemplare.

 

Rockwellprüfung ... was bedeutet das?

Rockwell ist die internationale Maßeinheit für die Härte technischer Werkstoffe. Der Rockwelltest an den Klingen der Pumamesser dient also zur Feststellung der Materialhärte. Das Kürzel für diese Maßeinheit besteht aus HR (Hardness Rockwell / Härte nach Rockwell) als Kennzeichnung des Prüfverfahrens gefolgt von einem weiteren Buchstaben, der die Skale und damit die Prüfkräfte angibt. Insgesamt gibt es elf verschiedene Prüfverfahren mit verschiedenen Skalen, Prüfkräften und Prüfkörpern. Für Messer wird die Skala C verwendet. Hierbei findet ein Diamantkegel – auch Cone genannt – Anwendung. Er besitzt eine abgerundete Spitze mit einem Radius von 0,2 mm. Wichtig wird im Test die Eindringtiefe der Klinge. Diese ist bei harten Materialien nicht so tief wie bei weicheren Materialien. Was am Ende des Testes herauskommt, wird HRC genannt, was ausgeschrieben folgendes bedeutet: Ermittelter Härtewert (H) Hardness, das Prüfverfahren (R) nach Rockwell und die Skala (C) Cone.
Die Bilder zeigen eine Maschine mit der die Rockwellhärte gemessen wird und des weiteren seht ihr hier die verschiedenen Rockwell-Hinweis-Sticker, die in den Jahren auf den Puma-Messern verklebt worden sind.  Puma prüft die Härte aller Messerklingen seit Einführung des Nummernsystems (1964).




Foto des originalen Rockwell Härteprüfgerätes der Puma-Werkstatt


 

Aufarbeitung eines meiner Nimrod 3595 im Hause PUMA

Mein NIMROD aus dem Jahre 1982 hatte als ich es ankaufte, leider ein paar Gebrauchsspuren auf der Klinge und dem Knebel. Der Beschriftungsbereich war noch tadellos intakt und die paar Kratzer auf der Klinge sollten die Fachleute im Hause PUMA beseitigen. Ich fuhr also nach Solingen und bat Herrn Lauer um diesen Dienst.
Glücklicher Weise erlaubte es die Zeit des PUMA-Teams sich gleich meines Problems anzunehmen und so konnte ich selber zuschauen wie mein NIMROD nach und nach in neuem Glanz erstrahlt ... hier findet ihr ein paar Fotos von davon.

 

 

Das alte PUMA Werk / Standort Kanalstrasse

Hier seht ihr ein paar Fotos von dem alten Standort des Puma Werk in Solingen.

PUMA-WERK LAUTERJUNG & SOHN
KANALSTRASSE  9
SOLINGEN


Die ersten beiden Fotos wurden um 1925 gemacht, die anderen beiden um 1970.

 

 

 

 3 sehr alte Werbefotos des White Hunters aus dem Jahre 1963

In diesem sehr alten Beilageblatt (ca. 1960) wirbt

Franz Lauterjung persönlich für sein Rasiermesser 

PUMA - INOX  Nr. 63

Franz war Nachfahre von Johann Wilhelm Lauterjung, dem Gründer von PUMA.

 

 

Arno Hopp

Scrimshaw-Graveur und Jagdmaler sowie Dozent an der Bergischen Universität und bekannt durch seine Jagdradierungen in Riedinger-Manier. Herr Hopp hat für PUMA unzählige Messergriffe mit  schönen Motiven in der Rembrandt`schen Kaltnadeltechnik (Scrimshaw) graviert und hier könnt ihr mal einen kleinen Einblick in seiner zeitaufwendigen Handwerkskunst bekommen.

 

... eine spezielle Lupenbrille ermöglicht es dem Künstler, die mit dem bloßen Auge nicht zu erkennenden Gravurtsiche in das Material einzubringen.

... eine im Größenverhältnis auf die Griffschale abgestimmte Zeichnung  (hier: "treibender Bock")

dient als Vorlage für das aufzubringende Motiv.

... und so sehen dann die fertigen Kunstwerke aus

 

 

 


 

 

 

Rehbock-Gehörn-Skizzenblock

22 Seiten starker Block zum skizzieren der jeweiligen Rebockgehörne im Revier.

 

Wusstet ihr das Puma auch mal Handschellen vertrieb?

Diese Handschellen sind für den professionellen Einsatz gedacht und sehr stabil.

 

 

 

Besuch im Hause Puma 2012

Im November 2012 besuchte mein schwäbischer Sammlerfreund Reinhold und Ken aus den USA mit mir zusammen das Puma Werk.
Harald Lauer hat uns nach Solingen eingeladen und wir durften einen unvergesslichen Tag mit ihm erleben.
Nach stundenlangem fachsimpeln und sehr interessanten Gesprächen mit Harald Lauer und Heinz Peter Knoop durften wir einen Rundgang durch die Werkstatt machen und mal einen Blick in alle Abteilungen werfen.
Es war schon sehr beeindruckend, zu sehen wie viele einzelne Arbeitsgänge bis hin zu einem fertigen Puma-Messer nötig sind.
An dieser Stelle möchte ich mich auch im Namen von Ken und Reinhold nochmals bei dem Puma Team und ganz besonders bei Harald für diesen sehr schönen Tag bedanken.  Wir kommen ganz sicher nochmal wieder !!!

 

 

 

 

 

Dieser originaler Zeitungsausschnitt stammt aus einer Jägerzeitung von 1960 und hier wirbt PUMA für das Jagdtaschenmesser 959.



(Original natürlich ohne mein Wasserzeichen)

Interessante Zeitungsartikel über Puma

Im Jahre 2004 erschienen in der Fachzeitschrift  "Messermagazin" zwei interessante Artikel über Puma.
Mit der freundlichen Genehmigung der Zeitschrift und des Autors, stelle ich hier die beiden Artikel nochmals zur Verfügung.

Kleine Korrektur:
Das auf dem letzten Bild in der Puma Story zu sehende Cougar gab es natürlich nicht mit Damastklinge, hier wurde nur ein Bildchen vertauscht! Dort sollte eigentlich das Cougar 6500 an Stelle des 6374 zu sehen sein!
Im Juni 2012 fand sich dann im Messermagazin ein weiterer PUMA - Artikel in dem ausführlich über das Prince 910 und seine Verwandte berichtet wird.

 

PUMA-Firmenbiografie in der "HALALI" Ausgabe 01 / 2014

In der Jagdzeitschrift "HALALI" findet sich in der ersten Ausgabe 2014
ein sehr  ausführlicher und interessant geschriebener Artikel über die PUMA - Ära.

 

 

PUMAHUNTER in der Presse

Die Jagdzeitschrift "PIRSCH" hat mit mir im Februar 2014 ein Interview geführt und einen 4 seitigen Artikel über diese Website veröffentlicht. Hier könnt ihr alles nochmal nachlesen.

Treffen mit Hartmunt (PIRSCH-Redakteur) und meinem Freund Michael auf einer Jagdmesse

 

In der Ausgabe 16/2017 des  "Niederrsächsischen Jäger" erschien dann nochmals der gleiche Artikel.

 

Der Balkhauser Kotten ... wo vielleicht alles begann?

Der Kotten wird in der Puma Chronik mit dem folgenden Text erwähnt:
"Noch Anfang des 19. Jahrhunderts gab es an den Ufern der Wupper exakt 93 Schleifkotten sowie sechs Hammerschmieden. Erst die Erfindung der Dampfmaschine läutete die Wende in der Klingenbearbeitung ein. Man war nicht mehr auf die Wasserkraft angewiesen.
Einer der frühen Kotten gehörte den Lauterjungs. Historische Unterlagen über einen Rechtsstreit der Familie Lauterjung "wider die Vischerey zur Burg" geben davon Zeugnis. Die Lauterjungs gewannen im Jahr 1691 den Prozess gegen die Fischer-Erben und durften fortan das unterste Werth der Wupper in Balkhausen nutzen. An der vermuteten Stelle steht immer noch der Balkhauser Kotten, heute ein lebendiges Museum"

Hier hab ich ein schönes altes Foto gefunden, welches das Innenleben des Balkhauser Schleifkottens zeigt.

 
 

Hier mal ein sehr alter Beipackzettel der einem Herrenmesser beilag.

 ... wohl aus Kriegszeiten

 

 

Diese Zeitungsreklame stammt aus den 70er Jahren

 ... da durften Jugendliche noch mit Messern spielen ;-)

 

Erfahrungsbericht White Hunter Canada 1966

In diesem Schreiben an das Puma Werk in Solingen schildert ein Jäger seine Erfahrungen die er mit dem White Hunter während einer Expedition in der Wildnis von British Columbia (Kanada) 1966 gemacht hat. Er zerlegte und häutete mit dem White Hunter 4 große Böcke und ebenso viele Hirsche. Für den Abtransport der 8 Tiere schlug er noch mit der Rückseite des White Hunters alle 32 Läufe unterhalb des Kniegelenkes ab (Foto) und war begeistert von der Schärfe und der Schnitthaltigkeit der Klinge. Er musste die Schneide nicht einmal nachschärfen während der Expedition und weißt noch darauf hin, dass ein Messer wie das White Hunter der beste Freund eines Mannes ist, wenn man sich hundert Meilen von der Zivilisation entfernt in der Wildnis aufhält.

 

 

 

 

alte PUMA Briefumschläge

Briefumschlag Australien von 1938 (Rasiermesser)

Briefumschlag Italien von 1938 (Rasiermesser)

 

Briefumschlag Italien von 1938 (Rasiermesser)

Briefumschlag Italien von 1954 (Rasiermesser)

Briefumschlag von 1952 (Rasierklinge)

Briefumschlag von 1954 (Saufeder)

 

 

Dieser originaler Zeitungsausschnitt stammt aus einer New Yorker Zeitung von 1966 und hier wirbt der USA  - Importeur (Gutmann) für das White Hunter und andere Puma Messer.



... man beachte die Preise !!!

(Original natürlich ohne mein Wasserzeichen) 

 

 

GUTMANN Anzeige

Diese Riesige Zeitungsannonce vom Importeur Gutmann befand sich in einer amerikanischen Sportzeitung aus 1983.


 

Werbeaufsteller Gutmann

 

"GUTMANN" - Flyer von 1968


 

Dieser originaler Zeitungsausschnitt stammt aus einer New Yorker Zeitung von 1970 und hier wirbt der USA  - Importeur (Gutmann) für das White Hunter und andere Puma Messer.

... man beachte die Preise !!!



(Original natürlich ohne mein Wasserzeichen)

alte Zeitungsreklame USA

 

 

altes großes Werbedisplay

bestückt mit diversen Taschenmessern, Koppeltaschen und einem Schleifstab