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Puma Blankwaffen 1936 - 1945

Von 1936 - 1945 war Puma wie alle Metallverarbeitenden Firmen der Kriegsindustrie unterstellt.

In dieser Kategorie findet ihr einige Exemplare die aus der Ära übrig geblieben sind.

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Offiziersdolch des Heeres / ca. 1939

Dieser Offiziersdolch des Heers  (ca 1939) ist komplett mit der neuversilberten Scheide und dem Luxusgehänge.
Die polierte Stahlklinge trägt die Herstellerangabe PUMA und an der Parierstange unterhalb des gelben Trolon Griffes, hält der Adler noch das Hakenkreuz in den Krallen (auf den Bildern unkenntlich gemacht)

Klingenlänge: 26 cm
Gesamtlänge: 37 cm
Beschalung: gelbes Trolon
Gewicht: 229 g  (mit Scheide 355 g)

Offiziersdolch der Kriegsmarine / ca. 1940

Dieser Offiziersdolch der Kriegsmarine (ca 1940) stammt aus dem Nachlass eines U-Boot Komandanten und ist komplett mit der schönen Messingscheide (Blitzscheide), dem gehänge und dem Portepee.
Beide Klingenseiten sind mit einer wunderschönen Ätzung versehen ( Segelschiff, Anker,Verzierung) und der Adler hält noch das Hakenkreuz in den Krallen (auf den Bildern unkenntlich gemacht)
Der Dolch arretiert nach einstecken in der Scheide und erst nach drücken des Knopfes in der Parierstange, lässt er sich wieder herausziehen.

Klingenlänge: 25 cm
Gesamtlänge: 38 cm
Beschalung: Tralonbeschichteter Hozgriff
Gewicht: 262 g  (mit Scheide 406 g)

Borddolch / Fliegerdolch 1. Modell ca. 1935

Dieser Borddolch der Luftwaffe (ca 1935) ist auch bekannt als Fliegerdolch oder Luftwaffendolch "1 Modell". Der Griff ist mit Leder bezogen und mit einer feinen goldenen Wicklung versehen. Parierstange und Knauf sind aus Nickel und die vergoldeten Hakenkreuze sind separat als Medallions eingesetzt. (auf den Bildern unkenntlich gemacht)
Auf der Klinge befindet sich unterhalb der Parierstange das Pumalogo.
Zu dem Dolch gehört die lederbezogene Metallscheide mit seinen Beschlägen und dem Gehänge aus Nickel.

Klingenlänge: 31 cm
Gesamtlänge: 48 cm
Beschalung: Lederbezogener Griff
Gewicht: 346 g  (mit Scheide 638 g)

Offiziersdolch der Luftwaffe 2. Modell / ca. 1940

Dieser Offiziersdolch der Luftwaffe  (ca 1940) ist komplett mit der feinverzinkter Scheide und dem Gehänge.
Die Stahlklinge trägt die Herstellerangabe PUMA und an der Parierstange unterhalb des bernsteinfarbigen Lonarit Griffes, hält der Adler noch das Hakenkreuz in den Krallen. Ebenso findet sich das Kreuz noch auf  beiden Seiten des Knaufes.  (auf den Bildern unkenntlich gemacht)

Klingenlänge: 26 cm
Gesamtlänge: 37,5 cm
Beschalung: bernsteinfarbendes Lonarit
Gewicht: 259 g  (mit Scheide 368 g)

Offiziersdolch der Luftwaffe 2. Modell / ca. 1940 (mit geätzter Klinge)

Dieser Offiziersdolch der Luftwaffe  (ca 1940) ist komplett mit der feinverzinkter Scheide und dem Gehänge.

Der weiße Griffe hat einen Holzkern und die Stahlklinge trägt die Herstellerangabe PUMA sowie eine beidseitige tiefe Ätzung mit einer Widmung des

Jagdgeschwaders 5  "Eismeerjäger"


Klingenlänge: 26 cm
Gesamtlänge: 37,5 cm
Beschalung: bernsteinfarbendes Lonarit
Gewicht: 260 g  (mit Scheide 370 g)

Offiziersäbel Nr. 43 / ca. 1930

Dieser Offiziersäbel Nr. 43 ist eine sehr leichte Ausführung (811 g mit Scheide). Das Aluminiumgefäß mit sehr gut erhaltener Vergoldung ist reichlich mit Eichenlaub verziert / ziseliert und der schwarze Kunststoffgriff mit seiner intakten Silberdrahtwicklung liegt toll in der Hand. Der Adler trägt in seinen Krallen das Hakenkreuz (unkenntlich gemacht) und unter dem nakten Stichblatt auf der Rückseite befindet sich die tiefe Prägung mit dem Puma Logo und dem Schriftzug "PUMA SOLINGEN".
Zugehörig zu dem schönen Stück, der Unterschnallkoppel mit Birnenhänger.
Dieser Säbel findet sich im PUMA - Musterbuch von 1938/39 Kategorie "Kataloge"

Klingenlänge: 83,5 cm
Gesamtlänge: 95,5 cm
Gewicht: 397 g / 811 g mit Scheide

Dienstdolch der SA / ca. 1939

Dies ist ein Dienstdolch der SA (Sturmabteilung der NSDAP) der mit der Klingenätzung / Devise  "Alles für Deutschland" versehen wurde.
Der Griff aus Ahornholz hat einseitig Einlagen mit dem emalierten Logo der SA und dem Reichsadler. Gehalten wird der Griff durch zwei Parierstangen aus Nickel, die durch eine Kopfschraube fixiert werden. Die Blechscheide ist braun lackiert und an ihr sind ein Mundblech mit Ring und ein unterer Scheidenbeschlag (beide aus Nickel) mit kleinen Schrauben befestigt. An der Scheide ist mittels einer Schnalle das Gehänge aus Leder montiert.
Die Klinge trägt auf der Rückseite der Devise das tief geätze Pumalogo und die Kennzeichnung "RZM 7 / 27"
 "RZM" steht für "Reichszeugmeisterei" Diese regelte die Beschaffung von Bekleidung und Ausrüstungsgegenständen.„M 7/27“ M steht für Metallwaren-(Klingen) 7 steht für Blankwaffen / Dolche und die 27 war der Code für den Hersteller: Lauterjung & Sohn (Pumawerk) / Solingen.

Klingenlänge: 22 cm  Gesamtlänge: 34,5 cm  Beschalung: Ahornholz  Gewicht: 242 g

Dienstdolch der SS / ca. 1940

Dies ist ein Dienstdolch der SS (Schutzstaffel) der mit der Klingenätzung / Devise  "Meine Ehre heißt Treue" versehen wurde.
Der Griff aus Ebenholz hat einseitig Einlagen mit dem emalierten Logo der SS und dem Reichsadler. Gehalten wird der Griff durch zwei Parierstangen aus Nickel, die durch eine Kopfschraube fixiert werden. Die Blechscheide ist brüniert und an ihr sind ein Mundblech mit Ring und ein unterer Scheidenbeschlag (beide aus Nickel) mit kleinen Schrauben befestigt. An der Scheide ist mittels einer Schnalle das Gehänge aus Leder montiert.
Die Klinge trägt auf der Rückseite der Devise das tief geätze Pumalogo


Klingenlänge: 22 cm  Gesamtlänge: 34,5 cm  Beschalung: Ebenholz  Gewicht: 244 g

 

HJ - Messer (Pimpf-Messer)

Das HJ-Fahrtenmesser wurde im Sommer 1933 als Bestandteil der Uniform der HJ und des Jungvolks eingeführt. Um dieses Messer tragen zu dürfen, musste die „Pimpfprobe“ erfolgreich abgelegt werden. Die Prüfung hierzu umfasste diverse sportliche Leistungen, sowie das fehlerlose aufschreiben des Lebenslaufes von Adolf Hitler und das Aufsagen gewisser Gelöbnisse. Die Grundform des Messers war an die militärischen Bajonette mit Metallscheide angelehnt. Bis 1938 war auf den Messerklingen noch die Devise „Blut und Ehre“ eingeätzt, wie bei dieser Ausführung. In der Raute auf der Vorderseite des Griffes befindet sich noch das Hakenkreuz (hier aber unkenntlich gemacht).
Diese Messer werden oft kopiert, bei meinen handelt es sich jedoch nachweislich um historische Originale.
Die HJ-Fahrtenmesser unterscheidet man in frühe und späte Modelle. Bei den frühen Exemplaren bis ca. Ende 1937 befand sich eine Ätzung auf der Klinge "Blut und Ehre", welche bei den späteren Modellen entfiel.


Klingenlänge: 14,5 cm  Gesamtlänge: 26 cm  Beschalung: Bakelit  Gewicht: 291 g

Fahrtenmesser "JHE"

Dieses Messer ist von der Größe und Bauform absolut identisch mit dem HJ-Messer, jedoch trägt es im Griff nicht die bekannte Raute sonder ein emaliertes Wappen mit einer Waage, Taube und einem Schwert. In diesem Wappen finden sich die drei Buchstaben "JHE"  über die ich in Erfahrung bringen konnte das es die Initialien der Jugendorganisation  „Jugend für Heimat und Europa“ sind.

Die JHE gab es wohl schon zu Kriegszeiten, wurde jedoch1952 erst ins Landesarchiv NRW eingetragen.

Zu dem "JHE" Fahrtenmesser gehört eine mit vielen Nieten bestückte schwarze Lederscheide, die einen tiefen Prägedruck mit dem gleichen Wappen wie in der Griffraute trägt und auf der Verschlußlasche mit DBGM und der Nummer 1753910 gekennzeichnet ist.

 

Hirschfänger 3. Reich

Dieser edle Hirschfänger aus dem 3. Reich trägt beidseitig geätzte jagdliche Motive auf der Klinge und unter dem Stichblatt das Pumalogo mit dem Schriftzug "Solingen" darunter. Die reichlich verziertenn Griffteile sind feuervergoldet und umschliessen die schöne Hirschhornrolle. Das Stichblatt ist verziert mit Eichenlaub und dem Reichsadler (Hakenkreuz unkenntlich gemacht). Die dunkelbraune Lederscheide mit den feuervergoldeten Beschlägen hat zur Befestigung für einen Koppelschuh einen Halteknauf mit dem Bild eines Fasans.

Klingenlänge: 38 cm
Gesamtlänge: 53 cm
Beschalung: Hirschhorn
Gewicht: 508 g

Försterdolch Deutsche Jägerschaft / ca. 1935

Dieser Försterdolch ist mit dem Abzeichen des "Reichsbund deutsche Jägerschaft" und einer silbernen Knaufauflage bestückt.
Auf dem Abzeichen zwischen dem Geweih findet sich das Hakenkreuz, welches ich hier unkenntlich gemacht habe.
Der Reichsbund Deutsche Jägerschaft wurde 1934 zeitgleich mit der Einführung des Reichsjagdgesetzes gegründet.

Klingenlänge: 15,5 cm
Gesamtlänge: 27 cm
Beschalung: Hirschhorn
Gewicht: 168 g
Design: PUMA

Jagddolch 3. Reich

Schöner Jagddolch aus dem 3. Reich mit einem sehr seltenen Stichblatt und lederner Steckscheide.
Auf dem Stichblatt mit Hirschkopf und Jagdghorn findet sich zwischen dem Geweih ein Hakenkreuz, welches ich hier unkenntlich gemacht habe.


Klingenlänge: 26 cm
Gesamtlänge: 37 cm
Beschalung: Hirschhorn

Gewicht: 235 g


 

 

Jagdnicker Deutsche Jägerschaft / ca. 1940

Jagdnicker Deutsche Jägerschaft / ca. 1940

Dieser kleine Hirschfänger (oder Jagdnicker) ist mit dem Abzeichen des "Reichsbund deutsche Jägerschaft" und einer silbernen Knaufauflage in Form eines Rehbocks bestückt.
Auf dem Abzeichen zwischen dem Geweih findet sich das Hakenkreuz, welches ich hier unkenntlich gemacht habe.
Der Reichsbund Deutsche Jägerschaft wurde 1934 zeitgleich mit der Einführung des Reichsjagdgesetzes gegründet.

Klingenlänge: 12 cm
Gesamtlänge: 23 cm
Beschalung: Hirschhorn
Gewicht: 148 g
Design: PUMA

Extra Seitengewehr der Polizei

Extra-Seitengewehr der deutschen Polizei und der Feuerlöschpolizei mit Koppelschuh aus schwarzem Leder und schwarz lackierter Metallscheide. Der Griff in Adleroptik und die Parierstange sind schön verziert und die Griffschalen aus Hirschhorn tragen einseitig den eingelegten Hoheitsadler der deutschen Polizei (Hakenkreuz unkenntlich gemacht). Auf dem Parierstück befindet sich eine eingeschlagene Nummer 866,  dies war die  Registriernummer der Dienststelle.

Klingenlänge:  25,5 cm
Gesamtlänge: 36 cm

Bajonett mit Widmung "Panzer-Abwehr 37 "

Gebirgsjäger Bajonett mit Griffauflage der 5. Gebirgs-Division

Die 5. Division der Gebirgsjägertruppen wurde am 25. Oktober 1940 im Raum Salzburg-Zell am See aufgestellt, gebildet aus Teilen der der 1. Gebirgs-Division und anderen freigewordenen Truppenteilen. Das Truppenkennzeichen, der 5. Div. war ein Gamsbock bei dem sich in dem Wappen durch die Läufe des Bockes eine römische 5 "V" wiederspiegelt. Bei meinem Gebirgsjäger-Bajonett findet sich auf dem Hirschhorngriff eine silbernen Auflage des 5. Div. Wappens.

Wappen der 5. Gebirgsdivision

 

 

Werkzeugmesser der Wehrmacht / Infanteriemesser

Das Werkzeugmesser der Wehrmacht, ist ein Grabendolch mit im Griff intigrierten dieversen Werkzeugen wie einem Schraubendreher mit geschärften Kanten zur Abisolierung von Kabeln, einer Ahle mit Öse, einem Korkzieher sowie einer weiteren kleinen Klinge mit Kapselheber. Das Werkzeugmesser hat eine Beschalung aus stabilem Nussbaum welche mit Stiftnieten und Unterlegscheiben befestigt wurden. Geführt wurde es mittels einer Klemmfederscheide aus Blech am Koppel oder im Stiefelschaft. Es sind auch Exemplare bekannt in speziellen Ausführungen wie z.B mit einem Patroneausheber für das MG 34 oder mit Hirschhornbeschalung. Im Knebel meines Messers fand ich eine eingeschlagene "42", wahrscheinlich wurde es im Jahre 1942 bei Puma gefertigt.